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Hingucker

Kugelrund bohren

Gedrechselt, gedreht oder vielleicht sogar gefräst. Diese Herstellvarianten stehen zur Diskussion, wenn es um die Produktion von Holzkugeln geht. Wenig bekannt ist hingegen die Möglichkeit des Bohrens. Dabei ist diese Methode für Durchmesser bis etwa 25 mm denkbar einfach und kostengünstig. Jeder kann sie in der gewünschten Holzart selber umsetzen. 

 

 

Die ungewöhnlichen Werkzeuge bestehen aus einem Schaft mit verstellbarem Zentrumsbohrer. Zusätzlich lassen sich halbkugelförmige Schneiden für die verschiedenen Durchmesser einsetzen. Sie eignen sich vor allem für Massivholz, Hartmetallausführungen funktionieren auch in Materialien wir zum Beispiel MDF. Erhältlich sind solche Kugelbohrer im Fachhandel oder in verschiedenen Webshops.

 

In jeder Ständerbohrmaschine kann man diese Bohrer einspannen. Das Brett in der gewünschten Holzart muss etwas dicker sein als der fertige Kugeldurchmesser. Dann bohrt man an beliebiger Stelle so tief, bis die erste Kugelhälfte vollständig ist und die Zentrumsspitze das Brett durchdringt. Dieses kleine Loch bildet auf der Rückseite die genaue Position für die zweite Bohrung. Ihre Tiefe ergibt sich von selbst: Sobald die Kugel am Bohrer mitdreht, ist sie fertig. (hw)